Nackenstützkissen / Nackenkissen Test 2016 – Testsieger im Vergleich

Nackenstützkissen sind die kleinen Helfer, die nachts dafür sorgen, dass der Nacken und die Schultern entlastet werden und der Schlaf nicht von unangenehmen Schmerzen beeinträchtigt oder gar unterbrochen wird.

Entspannter Schlaf ist sowohl für die geistige als auch für die körperliche Regeneration sehr wichtig. Und gerade deshalb ist die Auswahl des für den eigenen Schlaftypus sowie der Körperkontur angepassten Nackenstützkissens von großer Bedeutung für einen gesunden Schlaf.

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Nackenstützkissen Testsieger 2016

Diamona Formalux
Diamona Formalux
  • Höhenverstellbar (8-11 cm)
  • Maße: 80 x 40 cm
  • Baumwoll-Bezug
  • Ideal bei Nackenschmerzen
  • Leichte Reinigung
SISSEL Soft Deluxe
SISSEL Soft Deluxe
  • Höhenverstellbar (10-12 cm)
  • Maße: 63 x 33 cm
  • Bequemer Viscoschaumstoff
  • Entlastet die Wirbelsäule
  • Waschbarer Bezug
Mediflow 5201 Wasserkissen
Mediflow 5201 Wasserkissen
  • Wasserkissen
  • Maße: 70 x 30 cm
  • Individueller Härte- und Füllgrad
  • Stabile Passform
  • Waschbar (bei 40°)

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Nackenstützkissen: Was ist das?

Nackenstützkissen sind eine lohnende Alternative für Menschen, die morgens oft mit Verspannungen oder Nacken- und Schulterschmerzen aufwachen. Oft zieht der Schmerz im Laufe des Tages weiter nach oben, Kopfschmerzen entstehen. Um diesem Phänomen entgegenzuwirken, raten Orthopäden vielen Patienten zu unterstützenden Nackenkissen, die an die Bedürfnisse und Körperform eines jeden Einzelnen angepasst werden und so die Verspannungen und Schmerzen lindern können. Die Kissen können allerdings nicht nur zur Linderung bereits vorhandener Schmerzen beitragen, sie können ihnen auch vorbeugen, damit es gar nicht erst zur Entstehung eben jener kommt und der Arztbesuch folglich erspart bleibt.

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Nackenstützkissen funktionieren nach einem recht einfachen Prinzip. Mit der besonderen Passform und dem, je nach Schlaftyp, unterschiedlichen Material unterstützt und entlastet es den Halswirbelbereich während des Schlafes. Der Mensch verbringt durchschnittlich rund ein drittel seines Lebens schlafend. Die Schonung der betroffenen Regionen im Nacken- und Halsbereich ist daher einleuchtend. Der Kopf liegt mittig auf dem Kissen, die Halswirbel können nicht abknicken und verbleiben die ganze Nacht hindurch in ihrer anatomisch richtigen Position. Die ergonomischen Nackenstützkissen fördern außerdem die Durchblutung vom Rücken- und Lendenwirbelbereich bis zum Kopf. Um die Kissen möglichst vielen Menschen mit den unterschiedlichsten Schlafpositionen zugänglich zu machen, entwickeln Hersteller Nackenkissen aus verschiedenen Materialien und in vielen verschiedenen Passformen, die sich ganz individuell der Körperform und Schlafposition des Käufers anpassen können.

Wozu ein Nackenstützkissen?

Während des Tages leistet die Halswirbelsäule, die den menschlichen Kopf mit circa 5 kg Gewicht halten muss, schwerste Arbeit. Berufliche Tätigkeiten, wie das stundenlange Sitzen am Schreibtisch, sowie falsche Haltung durch Stress und falsches Heben schwerer Gegenstände tragen außerdem zur Belastung der Halswirbel bei. Der Schlaf ist die einzige Möglichkeit für die Halswirbelsäule, Erholung zu finden und eine Reservation möglich zu machen. Hierfür ist allerdings eine anatomisch optimale Liegeposition nötig. Ist dies nicht der Fall, schläft man also auf normalen Kissen, die nicht für die speziellen Ansprüche der Halswirbel im Nacken angefertigt wurden, wird der Nackenbereich nicht ausreichend gestützt. Die Folge ist häufig eine Steifheit, beziehungsweise Verspannung im Nacken, die auf den nicht ausreichend erholsamen Schlaf zurückzuführen ist. Betroffene klagen nicht nur über Steifheit im Nacken. Die Verspannung und Folgen der Fehlhaltung können sich auch in Taubheitsgefühlen und Armen und Kribbeln in den Fingerspitzen äußern. Auch Migräne und anhaltende muskuläre Verhärtungen, die sich oftmals erst durch professionelle Massage des Nackenbereichs behandeln lassen, sind häufige Folgen dieser Problematik.

Häufig ist Betroffenen nicht klar, dass der ganze Körper von der Halswirbelsäule gestützt wird. In einem Röntgen-Querschnitt des gesamten Körpers kann man erkennen, dass die Wirbelsäule mit ihren 24 Wirbeln, dem Kreuzbein und den Bandscheiben eine S-Form einnimmt. Nackenstützkissen helfen nachts dabei, die natürliche Form der Wirbelsäule beizubehalten und unterstützend gegen Verspannungen und Schmerzen zu wirken.

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Der Unterschied zu den herkömmlichen und weitverbreiteten Kopfkissen ist nicht nur die Form, sondern vor allem die Größe. Sind herkömmliche Kissen mit den durchschnittlichen Maßen 80 x 80 cm erhältlich, sind Nackenstützkissen hingegen um einiges kürzer. Der Grund für die Kürzung ist denkbar logisch: Durch die oben beschriebene S-Form der Wirbelsäule ist die Schlafhaltung am angenehmsten und erholsamsten, wenn die Schultern direkt auf der Matratze aufliegen können und nur Hals und Kopf auf dem Kissen liegen. Durch die enorme Größe des normalen Kopfkissens ist dies jedoch kaum möglich. Die Schultern liegen automatisch mit auf dem Kissen, was zu starkem Abknicken der unteren Halswirbel und daraus entstehenden Verspannungen führt.

Nackenstützkissen Test: Wie können Testberichte bei der Kaufentscheidung helfen?

Heutzutage und vor allem in Zeiten des Internets liegt es fast schon an der Tagesordnung, Testberichte zu lesen, bevor man etwas käuflich erwirbt. Um dem Kauf der sprichwörtlichen „Katze im Sack“ zu entgehen, kann es helfen, sich vorher ein Bild von Angeboten, Modellen und Herstellern des gewünschten Produkts zu machen. Hierbei erhält man detaillierte Informationen zu den einzelnen (in diesem Fall) Nackenstützkissen, kann sich anhand der Erfahrungen anderer Käufer eine erste Meinung zum Produkt bilden und die Entscheidung für einen Kauf darauf abstimmen, welche Bewertung die zur Auswahl stehenden Kissen erhalten haben.

Die Bewertungen sollte man möglichst im Durchschnitt sehen, denn nur weil ein Kissen von einem einzigen Probanden schlecht bewertet wurde, muss es nicht auch schlecht sein. Möglich wäre zum Beispiel, dass eben dieser Proband sich nur sehr wenig mit dem Thema an sich auseinandergesetzt hat und aufgrund dessen das für seine Schlafposition und Körperkontur falsche Kissen gekauft hat. Aus diesem Grund ist es auch ratsam, mehr als nur ein oder zwei Testberichte auf verschiedenen Portalen zu lesen, um sich einen kompletten Überblick über Vor- und Nachteile des Produktes zu verschaffen.

Welche Nackenstützkissen-Modelle gibt es?

Der Unterschied zu herkömmlichen Kopfkissen ist nicht nur, wie bereits weiter oben erwähnt, die Größe, sondern auch das Material der Füllung. Ist ein gewöhnliches Kissen mit Daunen oder Federn gefüllt, ist das Material für Nackenstützkissen wesentlich fester und somit formbeständiger. So wird ein Verrutschen der Füllung und ein versehentliches Verlagern des Kopfes während des Schlafes verhindert. Ein qualitativ gutes Nackenkissen darf die Wirbelsäule des Menschen weder strecken noch stauchen, es soll lediglich die natürliche Anatomie des Körpers unterstützen und der Nackenmuskulatur nachts die Chance geben, sich zu entspannen und zu regenerieren.

Um das richtige Nackenstützkissen zu finden, sollte man zuerst wissen, welche Arten es gibt und was sie unterscheidet. Anhand der durch Schlafforschung ermittelten Daten unterscheidet man für gewöhnlich zwischen drei Schlaftypen: dem Rückenschläfer, dem Seitenschläfer und dem Bauchschläfer.

Der Rückenschläfer: Wie bereits beschrieben, hat die Wirbelsäule durch ihre S-Form am oberen Ende eine leichte Wölbung nach vorn. Bei einem Rückenschläfer ist es deshalb wichtig, dass das Kissen diese Wölbung abstützt. Daher benötigt ein Rückenschläfer ein eher dünneres Nackenstützkissen.

Der Seitenschläfer: Dieser Schlaftypus braucht seitens des Kissens die meiste Unterstützung. Durch die Lücke, die beim seitlichen Liegen aufgrund der Schultern zwischen Kopf und Matratze entsteht, benötigt ein Seitenschläfer ein höheres Nackenkissen, welches diese Lücke komplett ausfüllt. Nur so ist ein gesundes Ablegen des Kopfes auf dem Kissen gewährleistet und es kommt nicht mehr zum Abknicken der Wirbelsäule.

Der Bauchschläfer: Der Vorteil, den Bauchschläfer gegenüber den anderen beiden Schlaftypen haben, ist die nahezu natürlichste Schlafhaltung. Das Liegen auf dem Bauch sorgt dafür, dass sich die Wirbelsäulenwölbung fast in der ergonomisch richtigen Position befindet. Ein Bauchschläfernackenkissen muss allerdings den Feuchtigkeitshaushalt besser regulieren können, als die anderen beiden Arten.

Was ist vor dem Kauf eines Nackenkissens zu beachten?

Abgesehen von der Auswahl des richtigen Modells anhand der eigenen Schlafposition, ist vor einem Kauf im Laden oder Internet auf Einiges zu achten. Härte, Höhe, Material und Form des Kissens sollten an die individuellen Bedürfnisse des Schlafenden angepasst sein. Am sichersten ist man hier, wenn man direkt in ein Bettelfachgeschäft oder Sanitätshaus geht und sich von geschultem Personal beraten lässt. Bei einem Kauf im Internet sollte man seine eigenen Bedürfnisse gut kennen, sich also dementsprechend gut informieren, bevor man einen Kauf der nicht ganz günstigen Nackenstützkissen tätigt. Zu beachten ist außerdem, dass es nicht allein die körperlichen Eigenschaften, sondern auch auf die aktuellen Begebenheiten des Bettes ankommt. Für Einsteiger ist es wichtig, die Höhe des Nackenkissens verstellen zu können, insbesondere, wenn man dieses im Internet kauft. Um einen dauerhaft angenehmen Schlaf zu ermöglichen, ist die Anpassung an die persönlichen Komfortbedürfnisse enorm wichtig. Stimmen Hautgefühl, Geruch und Luftzirkulation beim Kissen der Wahl, dann ist auch die letzte Hürde beim Kissenkauf erfolgreich genommen. In Geschäften vor Ort kann man oft ein Probekissen erhalten, auf dem man dann einige Nächte Probe-Schlafen kann, um herauszufinden, ob das Kissen den eigenen Kriterien entspricht.

Nackenstützkissen in den Medien

Tipps zu Decken, Kissen und Nackenstützkissen

Hoher Blutdruck, Nackenprobleme, Nackenstützkissen

Namhafte Hersteller, die ihr Geld wert sind

Will man sich nach einem harten Arbeitstag gemütlich und zugleich ergonomisch richtig zu Bett begeben, kann man auf die nachfolgenden Hersteller von Nackenstützkissen vertrauen und wird dort sicher das richtige Modell mit der geeigneten Passform finden.

Sissel

Sissel bietet Nackenstützkissen für eine orthopädisch korrekte Schlafposition durch die in jedem Modell enthaltene volle Unterstützung des Nackenbereichs. Einige Modelle sind außerdem in der Höhe mehrstufig verstellbar. Dies stellt für viele Benutzer einen enormen Vorteil dar, da sich das Kissen den aktuellen Schlafgewohnheiten leicht anpassen lässt. Bezüglich der Passform muss man darauf achten, dass man eine bequeme Schlafposition findet, denn einige Nutzer finden die abgeschrägte Form einiger Modelle unbequem. Preislich liegt ein Sissel-Nackenstützkissen in der oberen Klasse.

Röwa

Auch Röwa stellt ergonomisch optimale Nackenkissen her, welche die Muskulatur im Nacken- und Schulterbereich entlasten und den Regenerationsprozess über Nacht unterstützen können. Röwa Kissen bieten drei unterschiedlich hohe Kissenelemente, die sich individuell einstellen lassen und sich somit perfekt an den Körper anpassen können. Der spezielle Schaum, aus dem die Füllung besteht, sorgt für genug Stützkraft und dennoch dauerhafte Elastizität.
Badenia: Die Firma Badenia wirbt mit einem tollen Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Kissen besitzen einen thermoplastischen Kern aus Viscoschaum und verfügen über eine Memory-Funktion, die sich die Form des Kopfes merkt und so nach einigen Nächten sehr bequem ist. Für ein angenehm trockenes Schlafklima sorgt die Noppenoberfläche und die hierdurch ermöglichte Luftzirkulation. Auch die Nackenstützkissen von Badenia sind höhenverstellbar und sogar für Hausstauballergiker gut geeignet.

Mediflow

Die Firma Mediflow stellt sogenannte Wasserkissen her. Sie haben die gleiche Funktion wie andere Nackenstützkissen, sind aber durch ihre innovative Basis aus Wasser individuell genau einstellbar. Auch den Härtegrad kann jeder Käufer selbst bestimmen, indem er je nach Vorliebe Wasser in den dafür vorgesehenen Behälter innerhalb des Kissens nachfüllt oder darauf ablaufen lässt. Die hypoallergenen, weichen Fasern machen das Schlafen auf den Kissen von Mediflow sehr angenehm und Allergikern zugänglich.

Diamona

Das Diamona Formalux Kissen beispielsweise bietet durch ihren Kern aus Talalay-Stift-Latex stabilen Halt für die ganze Nackenmuskulatur. Auch dieses Kissen, so wie viele andere der Firma Diamona, kann durch herausnehmbare Innenplatten in der Höhe verstellt werden. Die Kissen dieser Firma sind vor allem bei Seitenschläfern beliebt und passen sich durch ihre einzigartige Struktur optimal an den Nacken und die Schultern an. Allerdings ist hier der Härtegrad nicht bei allen Kissen einstellbar, was einige Kunden als unangenehm empfinden.

Vor- und Nachteile von Nackenstützkissen

Vorteile

  • individuelle Passform
  • erholsamer, gesunder Schlaf
  • unterschiedlichste Materialien
  • verschiedene Modelle je nach Schlaftyp wählbar
  • gesunde Schlafposition, schonend für Halswirbelsäule
  • Linderung zahlreicher Beschwerden wie Nackenschmerzen, Steifheit, Kopfschmerzen, Migräne, Taubheitsgefühle, Ohrenschmerzen
  • Entlastung der Wirbel, Muskulatur und Bandscheiben

Nachteile

  • Härtegrad nicht immer einstellbar, unbequeme Liegeposition
  • qualitativ hochwertige Kissen sind sehr teuer
  • Liegekomfort und positiver Effekt nur möglich, wenn Kissen zu individueller Kopfform passt

Fazit

Nackenstützkissen können bei der Linderung oder aber zu Vorbeugung von Nackenschmerzen und Migräne sowie einigen anderen Beschwerden sehr helfen. Informiert man sich gründlich und passt die Form des Kissens an die eigenen Bedürfnisse an, kann man sich künftig über sehr erholsamen und vor allem orthopädisch korrekten Schlaf freuen.